Engagierte stärken in der Begleitung von Geflüchteten

Das Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen bei der Ankunft und Begleitung Geflüchteter zeigt auf beeindruckende Weise, wie sehr Menschen zu Solidarität und aufmerksamer Begleitung fähig sind. Damit sie in ihrem Engagement mitwachsen und sich weiterentwickeln können, biete ich mehrteilige Workshop zu Kommunikation, Empowerment und Selbstsorge an. Die Worksops umfassen zur Qualitätssicherung Supervision und kollegiale Beratung. Je nach Trägerschaft kann das Angebot kostenfrei sein.

Inhalte und Methoden:

Übungen zur kulturellen Differenz sensibilisieren für eine wertschätzende und resonanzorientierte Haltung. Sie wecken Aufmerksamkeit für den Umgang mit Nichtwissen.

Das Wirkungsgefüge von Kommunikation hilft zu verstehen, wie Kommunikation über kulturelle Grenzen hinweg gelingen kann.

Einübungen von einfachen Methoden zum Verständnis von sozialen Problemlagen verstärken den Perspektivenwechsel hin zum Blickwinkel der Begleiteten.

Mit systemischen Fragetechniken werden spielerisch Potentiale zur Förderung von Resilienz, Anpassungsprozessen und Umgestaltung krisenhafter Umständen erkundet.

Mit einer einfachen Methode der kollegialen Beratung kann der Austausch und die Stärkung des eigenen Engagements selbständig fortgführt werden.

Gesellschaftliche Inklusion, Netzwerkarbeit, Selbstsorge der Ehrenamtlichen und Selbstorganisation der Geflüchteten sind die Zielkorridore meiner Arbeit.

„Best practice aus der IZ“: Die meisten Inhalte und Übungen stammen aus Programmen der psychosozialen Begleitung von Geflüchteten oder anderen Risikogruppen in der Internationalen Zusammenarbeit.

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot zu unterbreiten.

Zur Bedeutung von Supervision und Kulturdifferenz finden Sie hier einen Erfahrungsbericht von Haja Molter und Kerstin Schmidt: Download

Eine Beschreibung des Angebotes und Übersicht der Inhalte finden Sie hier als Download.

Hier finden Sie einen Pressebericht als Download.

Fortlaufend: Supervision für Geflüchtete an der Kath. Hochschule Köln

Die nächsten Termine:

4.-5.09.2017 Interkulturelle Beratung – Qualifizierung in inklusiver resilienzorientierter Gesprächsführung, Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg

4.-06.10.2017 „Diversity-crash in internationalen Teams“, Alice Salomon-Hochschule Berlin

Zurückliegende Termine und Referenzen:

24.11.2016 Transkulturelle Methoden und Empowerment, Diakonie Köln

4.-5.11.2016 Nähe und Distanz und der Begleitung von Geflüchteten, AWO-Bremen

24.-26.10.2016 Supervision für Regionalkoordinatoren/-innen in der flüchtlingsarbeit, DITIB, Glashütte

12.-14.09.2016 ifw-Weinheim, Ort: Köln

13.-27.01.2016 Ehrenamt stärken in der Begleitung Geflüchteter, Best Practice aus der IZ, Flüchtlingsinitiative, Weilerswist

2.-23.02.2016 Ehrenamt stärken in der Begleitung Geflüchteter, Best Practice aus der IZ, Flüchtlingsinitiative/Evg. Gemeinde, Erftstadt

1.-2.12.2015 Ehrenamt stärken in Begleitung Geflüchteter, Caritasverband Bistum Aachen, Aachen

seit 2006: Aufbau, Trainings und Supervision des „Landesnetzwerkes für seelisches Wohlbefinden in kulturller Vielfalt“ mit sieben sog. „Orten des Zuhörens: empowerment & sharing“ in Berlin Mitte, Neukölln, Friedrichshain in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch mit Unterstützung der AOK Nordost.